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Unser Geschäft an der Mühlenstrasse 66 in Schaffhausen in den 70er
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Die Gründerjahre
In den frühen fünfziger Jahren war die Situation zwar hart,
aber oft menschlicher als heute. Die Arbeitszeit war um einiges länger
(48-Stunden-Woche) und die Kundschaft meist nur abends erreichbar.
Dies bedeutete zusätzliche Beratungs- und Verkaufstätigkeit
nach Feierabend. Ein persönlich gepflegtes Beziehungsnetz war
schon damals Gold wert und konnte beim Kaufentscheid eine weitaus stärkere
Rolle spielen als der Preis. Man hatte noch Zeit für Gespräche
und Kontakte, zumal der Konkurrenzkampf noch nicht so offen und zermürbend
ausgetragen wurde wie heute. |
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Unser Laden ganz im Stile der damaligen Zeit. |
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Moderne Strukturen
Von Beginn weg gab sich das Unternehmen ebenso solide wie fortschrittliche
Grundlagen. So wurde für die Belegschaft nebst hervorragenden
Arbeits- und Anstellungsbedingungen schon 1961 eine Pensionskasse
eingerichtet. Die Lehrlingsausbildung und Nachwuchsförderung
waren schon immer starke Eckpfeiler des Unternehmens und ein von
Willy Neukomm auch nach aussen getragenes Anliegen. Immer wieder
wurden bei BNAG neue Dimensionen angestrebt und höhere Massstäbe
gesetzt. Schon früh wurde nebst dem Installationsgeschäft
das Verkaufsgeschäft für Haushaltmaschinen und -apparate
gepflegt und ausgebaut. Zur Vorführung von Waschautomaten begab
man sich in Kundennähe, indem man Ausstellungen mit Vorführung
in Gaststätten veranstaltete und die Kundschaft per Rundschreiben
einlud. Ein anfänglich bescheidenes Ausstellungslokal an der
Zelgstrasse in Neuhausen wurde schon bald mit dem Standort an der
Mühlenstrasse 66 getauscht und in der Folge dort mehrmals vergrössert
und erweitert. 2005 wurde der Laden am jetzigen Standort umgebaut. |
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